Im Porträt: Joachim Unseld

Der rote Faden - Joachim Unseld

Gerade erst feierte er seinen 60ten Geburtstag – und wird doch immer noch der „junge Unseld“ genannt – in Abgrenzung zum Senior, dem Verleger-Urgestein Siegfried. Joachim Unseld hat unter den langen Kampf um den Suhrkamp-Verlag einen Schlussstrich gezogen. Heute führt er seine Frankfurter Verlagsanstalt mit großem Geschick, einem ausgesprochenen Riecher für neue Talente und ist nun doch noch: Ein Frankfurter Verleger. (Erschienen in der Frankfurter Neuen Presse am 21.9.2013, Foto: Salome Roessler).

 

Ein Kommentar zu „Im Porträt: Joachim Unseld“

  1. Dieser Mann hat sicher nicht umsonst über Kafka promoviert. War da nicht auch was mit „wenig Akzeptanz vom Vater“? Jedenfalls als ich mich im Kafkajahr über eine zufällig gegriffenen Anthologie ins Kafka-Fieber habe herein ziehen lassen, habe ich doch sehr viel Gruftiges in dieser Figur kennen gelernt. Und ein Mann, der dem Vater weder in die Fußstapfen noch ins Fahr-, bzw. Schwimmwasser folgen kann, und so viel Geltungsbedürfnis hat, der hat wohl nicht wirklich ein erfülltes Leben. Jedenfalls haben Märchen immerhin eine Ahnung von dem, was stimmen könnte.

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